Susanne Conradis Meistergeigen

Liebe Kunden,


ich freue mich, Sie nun wieder mit Ihrer ganzen Familie in meiner Werkstatt begrüßen zu dürfen.

Sie erreichen mich immer gerne nach
Vereinbarung
unter 0821-153431 oder 0175-6061500. 

und von
Mi - Fr 10:00 - 13:00 und 14:00 - 18:00 Uhr
Sa        10.00 - 13.00 Uhr

Meine Geigenbauwerkstatt befindet sich nun im zweiten Stock in der Hallstraße 12, wo wir auch wohnen. Sie finden mich also weiterhin an derselben Adresse. In den 2. Stock können Sie auch mit dem Lift bis zum Zwischengeschoß Z2 fahren.

Bleiben Sie gesund.

Ihre Susanne Conradi









Herzlich Willkommen, 
lieber Besucher!

Wir heißen nun Conradi Meistergeigen und befinden uns nun im 2. Stock in der Hallstraße 12 in Augsburg, statt bisher im Erdgeschoß.

Weiterhin finden Sie bei mir sämtliches Zubehör und zusätzlich eine feine Auswahl an historischen Instrumenten und Bögen aus meiner Privatsammlung.

Auch bei allen geigenbauerischen Problemen stehe ich in meiner Werkstatt gerne mit Rat und Tat bereit.

Cellotest in der Philharmonie im Münchner Gasteig

Ein Cello von Gand und Bernardel, Paris aus dem Jahr 1879 wird mit meinem Opus 109 aus dem Jahr 2016 verglichen.


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LEIDER AUCH IN DIESEM JAHR ABGESAGT

Die Ausstellung anläßlich der Tage Alter Musik im Regensburger Salzstadl wurden nun abgesagt.


Die Tage Alter Musik sind aber noch nicht abgesagt!

https://www.tagealtermusik-regensburg.de/


Ich hatte bereits einige Instrumente für diese Ausstellung vorbereitet, Pochettes und Barockbratschen gebaut, sowie einige Barockgeigen und -bratschen restauriert, die ich Ihnen in Zukunft auf diesen Seiten vorstellen werde.

POCHETTE ODER TASCHENGEIGE, BZW. TANZMEISTERGEIGE

Pochettes oder auch Tanzmeistergeigen haben mich schon immer fasziniert. Mit dem Bau dieser kleinen Instrumente trete ich in eine Jahrhunderte alte Augsburger Tradition ein. Augsburg war im 17. und 18. Jhdt. ein Zentrum des Pochettebaus. Taschengeigen von Augsburger Meistern, wie Thomas Edlinger, Mathias Hummel, Mathias Wörle und Georg Aman existieren fast nur noch in den Museen. Nach Pochettes von Georg Aman von 1699 (Musikinstrumentensammlung im Münchner Stadtmuseum) und Mathias Hummel 1656 (Deutsches Museum) sind die bootsförmigen Pochettes gebaut. Die kleine Pochette stammt von August Meinel, Liestal, um 1900.

Die Pochette, auch Tanzmeistergeige genannt, fand im Tanzunterricht Verwendung. Das kleine Instrument erlaubt dem Lehrer gleichzeitig zur Musik Tanzschritte auszuführen. Durch die hohe Stimmung (bis zu
1 Quarte über der Geige) ist sie trotz des Geplauders der Tanzenden hörbar. Auch Johann Wolfgang von Goethe hat als Student in Straßburg bei einem Tanzmeister das Tanzen gelernt, wie wir in seinem 9. Buch „Aus meinem Leben: Dichtung und Wahrheit nachlesen können“:

"Den Unterricht dieses Lehrers erleichterte jedoch ein Umstand gar sehr: er hatte nämlich zwei Töchter, beide hübsch und noch unter 20 Jahren. Ich hatte das Glück, daß sie mich lobten, immer willig waren, nach der kleinen Geige des Vaters ein Menuett zu tanzen, ja sogar, was ihnen freilich beschwerlicher ward, mir nach und nach das Walzen und Drehen einzulernen."

Pochettes im Heinrich Schütz Haus:

www.heinrich-schuetz-haus.de/instrumente_schuetzzeit/tanzmeistergeige.php


Bei Conradi Meistergeigen ist Ihr Streichinstrument in besten Händen!

Diese Seite befindet sich im Augenblick noch im Aufbau und wird stetig erweitert.
Bitte zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren...